Andy Keller

Neugieriger Globetrotter-Pionier, der auf Reisen viel zu staunen hat
Er ist nach dem Gründer Walter Kamm «Mann der zweiten Stunde» bei Globetrotter – womit Andy, der seit über 27 Jahren «an Bord» ist, die ganze Entwicklung vom kleinen alternativen Reisebüro bis hin zum komplexen Reiseunternehmen nicht nur miterlebt, sondern auch entscheidend mitgeprägt hat. Bevor er die Chefredaktion des Globetrotter-Magazins übernahm, lenkte und steuerte er in der Geschäftsleitung während «einer kleinen Ewigkeit» die Geschicke von Globetrotter und hat dabei den ursprünglichen Sinn und Zweck nie vernachlässigt: Nämlich die Welt als Geniesser und Abenteurer immer wieder auf eigene Faust zu entdecken. Am liebsten «down under», wo er die Liebe zu den unendlichen Küsten und der grossen Freiheit in wilder Landschaft mit seiner Familie teilt. Er ist auch heute noch genau so neugierig wie früher und die Wunder des Planeten Erde bringen ihn immer wieder aufs Neue zum Staunen.
Andy Keller ist Geschäftsleiter des Globetrotter Clubs, Chefredaktor des Globetrotter-Magazins und Verwaltungsrat des Globetrotter Travel Service.
Jeannine Keller

Fernweh oder die Sehnsucht nach neuen Erfahrungen
Das Fernweh sei schon immer in ihr gewesen – die Sehnsucht nach der Fremde, nach anderen Gerüchen, Farben, Stimmungen und Erfahrungen. Erstmals gab sie diesem Drang bei einer Velotour entlang der deutschen Ostseeküste nach: ein «prägendes Solo-Erlebnis», das Jeannine jedoch bald schon weitere Kreise ziehen liess. Nie mit konkreten Zielsetzungen beladen, sondern eher als spontane, stets für Überraschungen offene Reisende lernte sie das südliche Afrika kennen, zeigte sich offen für die spirituellen Seiten Asiens und entdeckte für sich die unendliche Stille und Weite der Sahara. Faszinierend und beeindruckend, manchmal seltsam, manchmal vertraut sei das Erlebte, sagt Jeannine und weiss, dass ihr Fernweh keineswegs gestillt, sondern eher grösser geworden ist.
Karin Jakob

Am Puls von Natur und Mensch
«Die grösste Sehenswürdigkeit ist die Welt – sieh sie dir an!» Von Kurt Tucholsky inspiriert, zieht Karin gerne durch die ganze Welt. Natur, Weite, Unberührtheit und Einsamkeit – da fühlt sie sich besonders wohl. Nichtsdestotrotz gehören in diesen abgelegenen Gegenden die Kontakte zur lokalen Bevölkerung zu den Höhepunkten. Auf eine Tasse Tee in ein Nomadenzelt einkehren, mit Cowboys Rinderherden über endlose Weiden treiben oder mit den Campesinos Kaffee pflücken – unvergesslich und bereichernd sind all diese Begegnungen, egal an welchen Flecken der Erde. Noch unbekannte Länder reizen die Weltenbummlerin immer, oft findet sie aber auch wieder den Weg in bereits bekannte Gegenden, um gewonnene Freundschaften zu pflegen.
Heidi Frutschi

Auf Umwegen nach Australien
Eigentlich sollte die erste grosse Reise vor 25 Jahren «nur» nach Australien gehen, doch nach einem Besuch im alten Globetrotter-Büro in Bern (mit knarrenden Dielen) wurde die Begeisterung für einen Rund-um-die-Welt-Trip geweckt. Die beeindruckenden Begegnungen mit Menschen und die faszinierenden Erlebnisse in der Natur sind Heidi bis heute in bester Erinnerung geblieben.In den Jahren danach waren dann mit den Kindern eher Ferien statt lange Reisen angesagt, doch gibt es auch im Alltäglichen Wunderbares zu entdecken und zu bestaunen. Etwa nachts am Strand von Zakynthos, wenn sich die kleinen Schildkröten aus dem Sand ausgraben und ins Meer zurückkehren oder auf einer Wanderung beim Ausblick auf eine grandiose Bergwelt, denn für Heidi heisst entdecken: Finden, was man nicht gesucht hat.
Walter Kamm

Grenzen sind eine Herausforderung, sie zu überschreiten
Irgendwann wird Walter Kamm vielleicht doch noch ein Buch schreiben – es wäre wohl der adäquateste Ansatz, um seiner in der Schweiz wohl einmaligen Weltenbummler-Karriere einigermassen gerecht zu werden. Stets getrieben vom Drang zu wissen, was hinter dem nächsten Horizont ist, bereiste er bereits in den sechziger und siebziger Jahren rund hundert Länder.
Alles sei im Fluss, sagt Walter Kamm. Und so ist er auch heute noch – geistig und geografisch – stets unterwegs. Denn, so sagt er, wer die Welt mit wahrhaft offenen Sinnen erlebt, gewinnt seine eigene Weltanschauung.
Als Chefredaktor und Herausgeber betreute Walter Kamm jahrelang mit viel Engagement das Globetrotter-Magazin. Er ist Firmengründer und Verwaltungsratspräsident des Globetrotter Travel Service und der Explora Events AG.



