Amazonasfieber

Seit 20 Jahren erkunden Peter Glöckner und Axel Brümmer die Welt auf unkonventionelle Art. So radelten sie während mehrerer Jahre mit dem Fahrrad um den Globus, segelten mit einer chinesischen Dschunke auf den Weltmeeren und erkundeten mit dem Paddelboot den Amazonas. Die beiden sind keine Hightechabenteurer, sie reisen lieber mit einfachen Mitteln, gesundem Menschenverstand und Humor. Ihre grosse Liebe gilt dem Amazonasgebiet Brasiliens, wo es sie immer wieder hinzieht. Zuletzt paddelten sie durch die einsame Wunderwelt eines kleinen Flusses im Süden Amazoniens.
Mit dem Posttöffli auf der «Route 66»

Wie kommt jemand auf die verrückte Idee, die «Route 66», die «Main Street of America», diese Mutter aller Strassen, ausgerechnet mit einem alten Posttöffli zu befahren? Und nicht stilecht mit einer röhrenden Harley-Davidson oder einer rassigen Corvette? Nun, am Anfang dieses etwas schrägen Abenteuers stand eine leichtfertig dahingesagte Behauptung im Kollegenkreis: «Die «Route 66» mit einer Harley? Das kann doch jeder. Die würde ich locker mit einem Posttöffli fahren…» Grosse Töne – mit grossen Folgen! Die Worte waren gesprochen, und – schlimmer noch – sie waren gehört worden. Kneifen lag nicht drin – die Wette galt. Ehrensache! Und so fand sich Roland Gueffroy eines schönen Mai-Tages mit seinem ersteigerten Posttöffli Lucy in einer Nebenstrasse in Chicago wieder. Am Anfang eines mehr als 4000 Kilometer langen Strassenbandes, von dem er nicht viel mehr wusste, als dass es durch acht Bundesstaaten, drei Zeitzonen, leere Gegenden und eine heisse Wüste hinüber nach Los Angeles führte.
Per Bahn zu heiligen Pilgerstätten in Nordindien

Indien hat das längste Eisenbahnnetz der Welt. Vom hohen Norden der Berge bis in den tropischen Süden führen die Bahnlinien. Wer sich auf das Schienenabenteuer einlässt, im Zugabteil durch Indien reist und sich immer wieder ins Gewühl der Bahnhöfe stürzt, wird mit vertieften Einblicken ins Alltagsleben der Menschen belohnt, denn halb Indien ist mit der Eisenbahn unterwegs. Bei den Aufenthalten in den heiligen Städten entlang des Ganges kam Andy Keller auch der indischen Seele mit ihrer Mystik und Spiritualität ein ganzes Stück näher.
Unbekanntes Äquatorialguinea

Kann man auch heute noch unbekannte Länder entdecken? Orte, wo man sicher sein kann, keinem anderen Touristen zu begegnen? Wer sucht, der findet – denn es gibt sie tatsächlich noch! Rahel Stauffer und Eva Fuchs hatten den Mut und flogen nach Malabo, ein Ort, der zwar ihre Phantasie beflügelte, von dem sie anfangs aber noch kaum mehr als ein paar Koordinaten wussten. Was sie vorfanden, war ein Land fernab vom Touristenstrom und das Tor zu einem grünen Paradies.




