Karin Hofmann – Mittendrin im Abseits: Jerusalem, Israel/Palästina
Erhaben steht es da, das grösste und mächtigste Tor der Altstadt. Nicht nur bei Weitem das schönste der insgesamt acht Tore ist es, sondern auch der bevorzugte Eingang zur vollständig ummauerten Altstadt von Jerusalem. Wer sich an einem Freitagmorgen in die Nähe des Damaskustors verirrt, der darf nicht in Zeitnot sein. Menschen drängen sich in beiden Richtungen durch das Nadelöhr. Eingeklemmt zwischen den Leibern stehe ich dazwischen, geschoben von der Menschenmasse, nach hinten genauso wie nach vorne, bis nichts mehr geht.
Als Ärztin in einer Armenklinik in Kathmandu

Auf mancher Asienreise wünschte sich Ruth Gonseth, einmal länger in einem Land zu bleiben, um richtig in die faszinierende Kultur, aber auch in den Alltag der Menschen eintauchen zu können. Diese Idee liess sich am besten mit einem Arbeitseinsatz realisieren. So stieg die Ärztin vor zwei Jahren aus dem Schweizer Berufsleben aus. Sie schloss ihre über viele Jahre geführte Praxis für Hautkrankheiten und trat eine neue Stelle in Nepal an: als Volunteer in der Klinik des Shanti-Hilfswerks.




