Karin Hofmann – Mittendrin im Abseits: Pakistan
Der erste Schock trifft mich bereits auf halbem Weg an mein Reiseziel. Dubai funkelt und glitzert, leuchtet und blinkt. Es ist morgens um ein Uhr, aber der Flughafen sieht aus wie ein Vergnügungspark am Sonntagnachmittag. Mein Verbindungsflug ins pakistanische Peshawar geht erst in vier Stunden, doch an Schlaf ist nicht zu denken. Zu gross ist die Angst, den Flug zu verpassen. Irgendwann ist es so weit. Am Ende des lang gezogenen Terminals, am hintersten Gate, fernab von Glanz und Glamour, geht mein Flugzeug. Am Boden vor dem Schalter sitzen bärtige Männer im Schneidersitz, umringt von Dutzenden von Plastiktaschen, Decken, Kisten und Kanistern.




