Amazonien-Flussreise mit selbstgebautem Veloboot

Hervé Neukomm hat einen Traum. Mit eigener Muskelkraft und in völliger Autonomie will er einen Teil des Amazonas-Flusssystems von Tena in Ecuador über Peru und Kolumbien bis nach Manaus in Brasilien befahren. Mit viel Zeit und Empathie begegnet er den Menschen, den Tieren und dem Dschungel. Und er will am eigenem Leib erfahren und aufzeigen, dass es auch in einer unwirtlichen Umgebung möglich ist, in Harmonie mit der Natur zu leben.
Äthiopien: Durch die Danakil-Wüste

Die Danakil-Wüste am nördlichen Ende des Rift Valleys zählt zu den unwirtlichsten und heissesten Gebieten der Erde. Schon allein von dieser Gegebenheit haben sich die Wüstenliebhaberin Romy Müller und ihr Partner Miro magisch anziehen lassen. Das Thermalfeld von Dallol, in dem es wie in einer Hexenküche brodelt, und der Vulkan Erta Ale mit seinem Lavasee übertreffen alle Erwartungen. Der unbestrittene Höhepunkt bildet aber der Anblick der Salzkarawanen, die wie zu alten Zeiten durch die Danakil ziehen.
Zanskar: Auf den Spuren eines Suchers

Eigentlich wollten der Autor Jörg Kersten und seine Partnerin Eva im abgelegenen Zanskar die buddhistischen Klöster besuchen und durch die fantastische Berglandschaft wandern. Doch als sie von einem Europäer vernahmen, der vor bald zwei Jahrhunderten auf einer eigentümlichen persönlichen Forschungsreise hierher gekommen war, entwickelte sich ihre Tour immer mehr zu einer Spurensuche.
Lofoten: Schlafen ist was für Anfänger

Einen ganzen Sommer lang lebte Sarah Wyss auf den Lofoten, zwischen dem 67. und 68. Breitengrad Nord, 300 Kilometer nördlich des Polarkreises. Während rund drei Monaten herrscht dort ewiger Tag. Die totale Helligkeit bereitete der Autorin keine Probleme. Im Gegenteil: Die Mitternachtssonne hat bei ihr einen richtigen Sonnenrausch ausgelöst. Die Vorfreude auf die zurückkehrende Dunkelheit im Herbst hielt sich in Grenzen – bis das erste Nordlicht über den Himmel tanzte.
Familienweltreise: Couchsurfing und Housesitting

Gegen das Reisevirus der Familie Brader hilft kein Heilkraut und kein Handauflegen. Linderung verspricht den vier Reisevögeln – Vater Reto (43), Mutter Evelyne (39), Andrin (13) und Roman (12) – nur eine abenteuerliche Reise einmal rund um den Globus. Dank dem Internet kommt die Familie in allen Erdteilen erschwinglich zu einem Dach über dem Kopf. Evelyne Brader berichtet aus acht «Gasthäusern» und von ungewöhnlichen Einblicken in Kultur und Leben anderer Menschen.




